1. Geltungsbereich
1. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von EDV
Dienstleistungen Philipp Esselbach in der automatischen Datenverarbeitung und
Informationstechnik (im folgenden Dienstleister genannt)
gelten für alle Dienstleistungen, die der Dienstleister
erbringt. Sie gelten auch für alle Geschäfte, die in Zukunft getätigt werden,
auch wenn nicht ausdrücklich darauf Bezug genommen wird.
2. Rechtsvorschriften
2.1. Der Kunde verpflichtet sich, die österreichischen
Gesetze auch im internationalen Datenverkehr über den Dienstleister einzuhalten
und bemerkte Gesetzesverstöße an den Dienstleister zu melden.
2.2. Der Kunde verpflichtet sich weiters, bei Verstößen
gegen österreichische oder internationale Gesetze (wie insbesondere dem
Telekommunikationsgesetz, dem Mediengesetz, dem Verbotsgesetz, dem
Pornographiegesetz, dem Urheberrechtsgesetz, dem Strafgesetzbuch), den
Dienstleister von jedem Nachteil freizuhalten, der durch vom Kunden
übermittelnden, verbreitenden oder ausgestellten Daten und Nachrichten entsteht,
und den Dienstleister schad- und klaglos zu halten.
2.3. Der Kunde ist verschuldensunabhängig verantwortlich
für sämtliche Aktivitäten, die von seinem Anschluss ausgehen und wird den
Dienstleister für sämtliche entstehenden Schäden schad- und klaglos halten. Von
der vollkommenen Schad- und Klagloshaltung sind insbesondere auch zu zahlende
Strafen welcher Art auch immer und die Kosten einer zweckentsprechenden
Rechtsverteidigung erfasst.
3. Angebote und Preise
3.1. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich.
Preiserhöhungen während der Mindestlaufzeit sind ausgeschlossen.
3.2. In den Leistungen ist ein kostenloser E-Mail Support
enthalten, der sich ausschließlich auf die Wartung des jeweiligen Produktes
beschränkt.
4. Vertragsdauer, Zahlungsbedingungen, Kündigung
4.1. Die Mindestvertragsdauer für Dienstleister Produkte
beträgt wenn nicht anders angegeben 3 Monate und verlängert sich automatisch um weitere 3 Monate, falls
nicht 7 Tage vor Vertragsende schriftlich gekündigt wird.
4.2. Der Kunde verpflichtet sich, die Rechnungen des
Dienstleisters innerhalb von 10 Tagen nach Erhalt der Rechnung zu überweisen.
Ist der Kunde mit fälligen Zahlungen im Verzug, so ist der Dienstleister
berechtigt, den Zugriff zum virtuellen Server bis zum Eingang des offenen
Betrages zu sperren, oder den Vertrag fristlos zu kündigen und dem Kunden die
dadurch entstandenen Kosten in Rechnung zu stellen.
4.3. Sofern zwischen den Vertragsparteien nicht anders
vereinbart, gelten die im Anbot oder im Bestellformular angeführten Preise und
Zahlungsmodalitäten. Das vertraglich vereinbarte Entgelt für die Vertragsdauer
ist im voraus zu bezahlen.
4.4. Der Dienstleister ist berechtigt, vom Vertrag
zurückzutreten, wenn
a. gegen
bestehende Gesetze oder Bestimmungen dieser AGB verstoßt
b. konkrete Verdachtsmomente auf strafrechtsrelevante
Aktivitäten des Kunden, z.B. wenn Inhalte rassistisch, verhetzend oder
diskriminierend sind
c.
die Benutzung des Dienstes zur Übertragung von
pornographischen Inhalten, Drohungen, Belästigungen oder Schädigung anderer
Teilnehmer missbraucht wird
d. Daten
in jeglicher Form ohne nachgewiesenes Einverständnis des Berechtigten
veröffentlicht werden
e. der Webspace auf eine Weise genutzt wird,
die das gesamte Serververhalten als solches beeinträchtigt.
f. über das Vermögen des
Vertragspartners ein Ausgleichs-, Konkurs oder Vorverfahren eröffnet wird, oder
die Eröffnung eines derartigen Verfahrens mangels kostendeckenden Vermögens
abgewiesen wird.
g. der Auftraggeber bei Vertragsabschluss
Umstände verschweigt bzw. unrichtige
Angaben macht, deren Kenntnis der Dienstleister
vom Abschluss des Vertrages abgehalten hätte.
h. der Vertragspartner gegen die "Netiquette" und die
allgemein akzeptierten Standards der Netzbenutzung verstößt, z.B. durch
ungebetenes Werben (Spamming)
i. wenn der Beginn oder die Weiterführung von Leistungen
aus Gründen, die der Vertragspartner zu vertreten hat, unmöglich oder trotz
Setzung einer angemessenen Nachfrist weiter verzögert wird
5. Haftungsausschluss
5.1. Der Dienstleister haftet für Schäden außerhalb des
Anwendungsbereiches des Produkthaftungsgesetzes nur, sofern Vorsatz oder grobe
Fahrlässigkeit nachgewiesen werden, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften. Die
Haftung für leichte Fahrlässigkeit, der Ersatz von Folgeschäden und
Vermögensschäden, nicht erzielten Ersparnissen, entgangenem Gewinn, verloren
gegangene Daten, Zinsverlusten und von Schäden aus Ansprüchen Dritter gegen den
Kunden sind ausgeschlossen. Insbesondere sind jegliche Ansprüche bei Ausfall der
Dienstleister Server ausgeschlossen.
5.2. Der Dienstleister haftet nicht für Inhalt,
Vollständigkeit, Richtigkeit usw. übermittelter oder abgefragter Daten und für
Daten, die über den Dienstleister erreichbar sind.
5.3. Der Dienstleister übernimmt keine Gewähr, dass die
angebotenen Dienste immer zugänglich sind und dass auf den Rechnern des
Dienstleisters gespeicherte Daten immer erhalten bleiben.
5.4. Der Dienstleister behält sich das Recht vor,
einzelne öffentlich zugängliche Angebote zu sperren, wenn dies
Rechtsvorschriften erfordern.
5.5. Der Dienstleister haftet für von Mitarbeitern,
Gehilfen oder Beauftragten verursachte Schäden nur bei Vorsatz oder grober
Fahrlässigkeit. Das gilt insbesondere für Support von Kunden. Der Dienstleister
übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch eine erforderliche, aber nicht
erteilte fernmeldebehördliche Bewilligung oder andere behördliche Genehmigungen
oder durch erforderliche, aber nicht erteilte privatrechtliche Genehmigungen
oder Zustimmung Dritter entstehen.
5.6. Eine Wandlung oder Preisminderung wird
einvernehmlich ausgeschlossen.
6. Datenschutz
6.1. Der Dienstleister wird aufgrund § 87 (3) und § 92
(1) des Telekommunikationsgesetzes (TKG) an personenbezogenen Stammdaten des
Kundes und Teilnehmers speichern: akademischer Grad, Vorname, Familienname,
Geburtsdatum, Firma, Adresse, Email Adresse, Telefon- und Telefaxnummer,
Branche, Berufsbezeichnung, Anfragedatum, Zahlungsmodalitäten, sowie
Zahlungseingänge zur Evidenthaltung des Vertragsverhältnisses, außerdem
automationsunterstützt verarbeiten und bei Beendigung des Vertragsverhältnisses
löschen, soweit nicht eine weitere Speicherung zur Erfüllung gesetzlicher
Verpflichtungen vom Dienstleister nötig ist. Gemäß § 96 TKG kann der
Dienstleister ein öffentliches Teilnehmerverzeichnis mit Vor- und Familiennamen,
akademischen Grad, Firma, Adresse, Email Adresse und Internet-Adresse erstellen.
Auf ausdrücklichem schriftlichen Wunsch des Teilnehmers hat diese Eintragung
ganz oder teilweise zu unterbleiben. Der Kunde gestattet dem Dienstleister
darüber hinaus die Aufnahme seiner Namen bzw. Firma in eine Referenzliste. Der
Dienstleister wird personenbezogene Vermittlungsdaten, die für das Herstellen
von Verbindungen und die Verrechnung von Entgelten erforderlich sind,
insbesondere Source und Destination-IP, sämtliche andere Logfiles im Rahmen des
§ 93 TKG, aufgrund seiner gesetzlichen Verpflichtung gem. § 87 (3) und § 93 (2)
TKG für und bis Klärung offener Entgeltsfragen im notwendigen Umfang speichern
und kann im gesetzlichen Rahmen eine Kontroll-Statistik führen.
6.2. Der Dienstleister und seine Mitarbeiter unterliegen
dem Fernmeldegeheimnis gem. § 88 TKG und den Geheimhalteverpflichtungen des
Datenschutzgesetzes. Persönliche Daten und Daten der User werden nicht
eingesehen. Auch die bloße Tatsache eines stattgefundenen Nachrichtenaustausches
unterliegt der Geheimhaltungspflicht. Routing- und Domaininformationen müssen
jedoch weitergegeben werden.
6.3. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass der
Dienstleister gem. § 89 TKG verpflichtet sein kann, an der Überwachung des
Fernmeldeverkehrs nach den Bestimmungen der StPO teilzunehmen. Handlungen des
Dienstleisters aufgrund dieser Verpflichtungen lösen keine Ansprüche des Kunden
aus.
7. Besondere Bestimmungen bei Domainregistrierung
7.1. Der Dienstleister vermittelt und reserviert die
beantragte Domain im Namen und auf Rechnung des Kunden, sofern die gewünschte
Domain noch nicht vergeben ist. Die Domain wird für .at, .co.at und .or.at-Adressen
von der Registrierungsstelle nic.at eingerichtet, für sonstige Adressen von der
jeweils zuständigen Registrierungsstelle. Die Registrierungsgebühren, der
Registrierungsstellen ist in den Kosten, die der Dienstleister dem Kunden
verrechnet, inkludiert (sofern nicht anders vereinbart). Das Vertragsverhältnis
für die Errichtung und Führung der Domain besteht zwischen dem Kunden und der
Registrierungsstelle direkt.
7.2. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass der Vertrag des
Kunden mit der Registrierungsstelle nicht automatisch endet, wenn der Vertrag
mit dem Dienstleister aufgelöst wird, sondern der Kunde diesen vielmehr eigens
bei der Registrierungsstelle kündigen muss.
7.3. Bezogen auf die Domain gelten daher die Allgemeinen
Vertragsbedingungen von nic.at (abrufbar unter www.nic.at) bzw. der ansonsten
jeweils zuständigen Registrierungsstelle; diese werden dem Kunden vom
Dienstleister auf Wunsch zugesandt.
7.4. Der Dienstleister ist nicht zur Prüfung der
Zulässigkeit der Domain, etwa in marken- oder namensrechtlicher Hinsicht,
verpflichtet. Der Kunde erklärt, die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen zu
beachten und insbesondere niemanden in seinen Kennzeichenrechten zu verletzen
und wird den Dienstleister diesbezüglich vollkommen schad- und klaglos halten.
7.5. Bei rechtlichen Auseinandersetzungen bezüglich
Inhaberrechten und den Gebrauch von Domains finden die Schlichtungsrichtlinien
der jeweiligen Registrierungsstelle (UDRP) Anwendung.
7.6. Der Dienstleister übernimmt keine Gewähr für die
Zuteilung von bestellten Domainnamen.
8. Erfüllungsort und Gerichtsstand
8.1. Als Erfüllungsort für sämtliche Leistungen aus
Verträgen zwischen dem Dienstleister und seinen Vertragspartnern ist Wien
vereinbart. Auf Verträge, die aufgrund dieser AGBs geschlossen werden, ist
ausschließlich österreichisches Recht anwendbar.
8.2. Soweit gesetzliche Bestimmung dies nicht
ausschließen, gilt das sachliche zuständige Gericht in Wien als Gerichtsstand
für sämtliche Streitigkeiten aus Verträgen zwischen dem Dienstleister und seinen
Vertragspartnern vereinbart